
Das Wichtigste in Kürze
- Das Foto muss eine JPEG-Datei mit 10 KB bis 1 MB sein, genauso hoch wie breit (quadratisch).
- Ganzes Gesicht, frontal, Augen offen, vor einem einfarbig weißen oder hellen Hintergrund, ohne Schatten und ohne Rahmen.
- Keine Brille: Die offiziellen Vorgaben verlangen ein Foto ohne Brille.
- Der Scan der Passdatenseite wird als PDF mit 10 KB bis 300 KB eingereicht.
- Wird ein Bild nicht akzeptiert, fordern die Behörden in der Regel per E-Mail eine neue Version an.
Die offiziellen Anforderungen auf einen Blick
Das e-Visa-Portal der indischen Regierung legt für das digitale Foto und den Passscan nur wenige Regeln fest. Wo das Portal einen Punkt offenlässt, etwa die genaue Pixelzahl, sagt die Tabelle das ausdrücklich, statt zu raten.
| Kriterium | Anforderung |
|---|---|
| Dateiformat | JPEG |
| Dateigröße | Mindestens 10 KB, höchstens 1 MB |
| Form | Höhe und Breite gleich (quadratisch) |
| Pixelmaße | Vom offiziellen Portal nicht vorgegeben; viele verwenden mindestens 350 x 350 Pixel, 600 x 600 Pixel zeigen mehr Details |
| Pose | Ganzes Gesicht, frontal, Augen offen |
| Bildausschnitt | Kopf zentriert, vom oberen Haarrand bis zum Kinn |
| Hintergrund | Einfarbig, weiß oder hell |
| Schatten und Rahmen | Keine Schatten auf Gesicht oder Hintergrund, kein Rahmen |
| Brille | Wird nicht getragen |
| Passscan | PDF der Datenseite, 10 KB bis 300 KB |
Die Behörden passen diese Regeln gelegentlich an; maßgeblich ist immer die Vorgabe, die beim Antrag angezeigt wird. Wenn Sie unseren Service nutzen, prüft ein Spezialist Foto und Scan vor dem Absenden. Sobald Ihre Dateien bereit sind, können Sie Ihren Antrag auf das e-Visum starten.
Ein passendes Foto für das Indien-Visum zu Hause aufnehmen
Ein Fotostudio brauchen Sie nicht: Ein aktuelles Smartphone und etwas Vorbereitung reichen aus.
1. Den richtigen Platz wählen
Stellen Sie sich etwa einen halben Meter vor eine weiße oder sehr helle Wand ohne Muster, ohne Tür oder Regal hinter dem Kopf. Ein glatt gespanntes weißes Laken funktioniert ebenfalls.
2. Auf das Licht achten
Weiches, gleichmäßiges Licht macht den Unterschied. Stellen Sie sich tagsüber mit dem Gesicht zu einem Fenster. Meiden Sie Deckenlampen, die Schatten unter die Augen werfen, und direkte Sonne, bei der man die Augen zusammenkneift. Ist eine Gesichtshälfte dunkler, halten Sie auf dieser Seite ein weißes Handtuch oder ein Blatt Papier als Reflektor.
3. Die Kamera richtig platzieren
Lassen Sie das Foto von jemand anderem aufnehmen: Ein Selfie mit ausgestrecktem Arm verzerrt die Proportionen des Gesichts. Die Kamera sollte sich auf Augenhöhe befinden, 1 bis 1,5 Meter entfernt und gerade gehalten. Nutzen Sie möglichst die Rückkamera und schalten Sie Filter, Porträtmodus und automatische Retusche aus.
4. Die richtige Haltung
- Blicken Sie gerade in die Kamera, mit neutralem Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund.
- Halten Sie beide Augen offen und gut sichtbar, ohne Haarsträhne davor.
- Halten Sie den Kopf gerade, ohne ihn zu neigen.
- Achten Sie darauf, dass beide Gesichtsränder zu sehen sind.
- Nehmen Sie Brille, Hut, Kopfhörer und Sonnenbrille ab.
- Tragen Sie Kleidung, die sich vom Hintergrund abhebt: Ein weißes Oberteil verschwimmt mit einer weißen Wand.
5. Mehrere Aufnahmen machen
Machen Sie fünf oder sechs Fotos und behalten Sie das schärfste, mit gleichmäßigem Licht und ohne Spiegelungen.
Foto zuschneiden und verkleinern
Die meisten Smartphones machen rechteckige Fotos. Wählen Sie in Ihrer Galerie-App das Zuschneide-Werkzeug im quadratischen Format (1:1), zentrieren Sie das Gesicht und behalten Sie den ganzen Kopf, vom oberen Haarrand bis zum Kinn, mit etwas Rand über den Haaren und dem Ansatz der Schultern. Verzerren Sie ein Bild nie, um es quadratisch zu machen: Schneiden Sie es zu.
Die Datei muss zwischen 10 KB und 1 MB groß sein. Verkleinern Sie das Foto zunächst auf etwa 600 x 600 oder 800 x 800 Pixel und exportieren Sie es dann bei Bedarf als JPEG mit einer Qualität von 80 bis 90 %. Eine komfortable Dateigröße liegt zwischen 100 KB und 500 KB. Manche iPhones speichern Fotos im HEIC-Format: Wandeln Sie diese vor dem Hochladen in JPEG um. Zoomen Sie zum Schluss in das Bild hinein, um die Schärfe zu prüfen.
Warum ein Foto abgelehnt wird
- Gemusterter, farbiger, dunkler oder unruhiger Hintergrund.
- Schatten im Gesicht oder hinter dem Kopf.
- Foto nicht quadratisch oder verzerrt.
- Gesicht zu klein, abgeschnitten oder nicht zentriert.
- Brille oder Spiegelungen auf den Augen.
- Augen geschlossen, halb geschlossen oder von Haaren verdeckt.
- Bild unscharf, verpixelt oder überbelichtet.
- Bildschirmfoto oder abfotografiertes Papierfoto.
- Filter oder Retusche, die das Aussehen verändern.
- Falsches Format (PNG, HEIC) oder Dateigröße außerhalb von 10 KB bis 1 MB.
Babys, Kinder und religiöse Kopfbedeckungen
Jeder Reisende, auch ein Baby, braucht einen eigenen Antrag und ein eigenes Foto. Füllen Sie das Antragsformular für das Indien-Visum deshalb für jede Person einzeln aus. Legen Sie ein Baby auf den Rücken auf ein weißes Laken und fotografieren Sie es von oben: So muss niemand es halten. Es dürfen keine Hände, Spielzeuge oder Schnuller zu sehen sein, und die Augen müssen offen sein.
Aus religiösen Gründen getragene Kopfbedeckungen wie Hidschab oder Turban werden in der Regel akzeptiert, wenn das Gesicht von der Stirn bis zum Kinn vollständig und mit beiden Gesichtsrändern sichtbar bleibt, ohne Schatten. Mützen, modische Hüte und Kapuzen nehmen Sie dagegen ab; achten Sie außerdem darauf, dass Sie Ihrem Passfoto ähnlich sehen.
Der Scan der Passdatenseite
| Kriterium | Anforderung |
|---|---|
| Dateiformat | |
| Dateigröße | Mindestens 10 KB, höchstens 300 KB |
| Inhalt | Datenseite mit Foto und persönlichen Angaben |
| Gültigkeit des Reisepasses | Mindestens sechs Monate ab dem Antragsdatum |
| Leere Seiten | Mindestens zwei, für die Stempel |
Verwenden Sie einen Flachbettscanner oder eine Scan-App, die als PDF speichert. Legen Sie den Pass auf eine dunkle, einfarbige Unterlage, ohne Blitzreflexe auf der laminierten Seite. Alle vier Ecken müssen sichtbar sein und die beiden maschinenlesbaren Zeilen unten auf der Seite gestochen scharf. Scannen Sie nur die Datenseite, in Farbe und mit mittlerer Auflösung. Ist das PDF größer als 300 KB, komprimieren Sie es, statt es zuzuschneiden.
Und wenn das Foto abgelehnt wird?
Ein nicht konformes Foto führt in der Regel nicht zu einer sofortigen Ablehnung: Sie erhalten eine E-Mail mit der Bitte um ein korrigiertes Dokument. Antworten Sie schnell, denn der Antrag ruht, bis die neue Datei eingegangen ist. Auch deshalb lohnt es sich, den Antrag früh zu stellen: laut den Behörden mindestens vier Tage vor der Ankunft, idealerweise mehrere Wochen vorher. Alles Weitere zum Ablauf erklärt unser Ratgeber zum Indien-Visum.
Häufige Fragen zum Foto für das Indien-Visum
Wie groß darf die Fotodatei sein?
Zwischen 10 KB und 1 MB, im JPEG-Format. Eine Datei mit 100 KB bis 500 KB bietet einen guten Kompromiss aus Qualität und Dateigröße.
Muss das Foto quadratisch sein?
Ja. Höhe und Breite müssen gleich sein. Schneiden Sie das Bild im Format 1:1 zu, statt es zu strecken.
Darf ich meine Brille tragen?
Nein. Die offiziellen Vorgaben verlangen ein Foto ohne Brille: Nehmen Sie sie vor der Aufnahme ab.
Kann ich mein Passfoto wiederverwenden?
Ein Foto im gleichen Stil ist in Ordnung, aber scannen Sie kein Papierfoto ein und schneiden Sie es auch nicht aus der Passseite aus. Senden Sie ein aktuelles, scharfes digitales Bild im quadratischen Format.
Wann sende ich Ihnen Foto und Passscan?
Wenn Sie den Antrag über India eVisa Gate stellen, füllen Sie zuerst das Online-Formular aus und senden uns Foto und Passdatenseite direkt nach der Zahlung. Ein Spezialist prüft beides vor der Einreichung.
Ihre Dateien sind bereit? Stellen Sie Ihren Antrag auf das Indien-Visum: Wir prüfen Foto und Scan vor dem Absenden. Für eine Geschäftsreise passt dasselbe Foto auch zum Antrag auf das e-Geschäftsvisum.